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Barrieren entstehen durch Entscheidungen

Mehrere Sprechblasen mit Aussagen wie „Zu teuer“, „Zu aufwendig“ und „Nicht nötig“, jeweils rot durchgestrichen. Darüber der Titel: „Barrieren entstehen durch Entscheidungen“ und der Untertitel: „…und nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis von Prioritäten“. Das Bild macht deutlich, dass Barrieren bewusst geschaffen werden – nicht aus Zufall.

Tag 20

Barrieren entstehen durch Entscheidungen

Nicht durch Zufall. Nicht durch Unwissen. Sondern durch Prioritäten.

Barrieren passieren nicht einfach.
Sie entstehen, weil jemand entscheidet, sie nicht mitzudenken.

  • „Zu teuer.“


  • „Zu aufwendig.“

  • „Nicht unsere Zielgruppe.“


  • „Machen wir später.“

Das sind keine neutralen Aussagen.
Das sind Entscheidungen – mit Konsequenzen.
Ob ein Gebäude zugänglich ist.
Ob eine Website nutzbar ist.
Ob ein Meeting teilhabefähig ist.

All das ist kein technisches Problem.
Es ist eine Frage von Haltung, Verantwortung und Prioritäten.

Barrierefreiheit scheitert selten an fehlendem Wissen.
Sie scheitert daran, dass Ausschluss in Kauf genommen wird.
Und genau dort beginnt Inklusion:
bei der Entscheidung, Barrieren nicht mehr zu rechtfertigen.