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Teilhabe braucht Machtabgabe

Grafische Darstellung mit zwei übereinanderliegenden Rechtecken. Oben ein dunkler Block mit der Aufschrift „Entscheidungs-macht“, wobei das Wort in zwei Teile getrennt ist und der Block leicht schräg steht. Darunter ein hellerer Block mit der Aufschrift „Betroffene“, ebenfalls leicht rotiert. Rechts versetzt durchschneidet ein Pfeil den oberen Block von oben nach unten, verläuft hinter dem unteren Block weiter und deutet eine Bewegung von Entscheidungsmacht hin zu Betroffenen an. Die schrägen Elemente und der Pfeil vermitteln Spannung, Bewegung und Machtverschiebung. Darüber der Titel: Teilhabe braucht Machtabgabe. Zuhören allein reicht nicht. Teilhabe heißt: Einfluss teilen.

Tag 22

Teilhabe braucht Machtabgabe

Teilhabe braucht Machtabgabe
Zuhören allein reicht nicht. Teilhabe heißt: Einfluss teilen.

Teilhabe wird oft verwechselt mit Mitreden dürfen.
Oder schlimmer: mit „Wir haben euch ja gefragt“.

Aber echte Teilhabe beginnt dort, wo Macht abgegeben wird.
Wo Entscheidungen nicht nur erklärt, sondern geteilt werden.

Solange Betroffene nur Feedback liefern dürfen,
aber keine Entscheidungsmacht haben,
bleibt Teilhabe ein Feigenblatt.

Partizipation heißt:

  • Mitentscheiden, nicht nur kommentieren

  • Ressourcen teilen, nicht nur Meinungen sammeln

  • Verantwortung abgeben, nicht nur zuhören

Alles andere ist Beteiligung auf Einladung und die kann jederzeit wieder entzogen werden.

Inklusion wird unbequem, wenn Privilegien hinterfragt und Entscheidungsspielräume geöffnet werden.
Genau dort fängt sie an.