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Inklusion scheitert im Alltag

Zwei Checklisten nebeneinander auf neutralem Hintergrund. Links eine dunkel hinterlegte, leicht nach außen rotierte Checkliste mit den Begriffen „Zeitdruck“, „Standardprozess“, „Prioritäten“ und „So läuft es eben“. Rechts eine weiße, leicht nach rechts rotierte Checkliste, bei der alle Punkte durchgestrichen sind. Zwischen den Checklisten ein Pfeil mit dem Wort „Anpassung“, der von der linken zur rechten Checkliste zeigt. Die Darstellung symbolisiert, dass Inklusion im Alltag oft an Routinen scheitert und bewusstes Anpassen notwendig ist.

Darüber steht die Überschrift "Inklusion scheitert im Alltag" und etwas kleiner “Nicht an fehlendem Wissen – sondern an Routinen.”.

Tag 23

Inklusion scheitert im Alltag

Die meisten wissen inzwischen, was Barrierefreiheit ist.
Die wenigsten ändern, wie sie arbeiten.

Inklusion scheitert selten an Unwissen.
Sie scheitert an Routinen, die nie hinterfragt werden:

  • „Haben wir schon immer so gemacht.“


  • „Dafür ist gerade keine Zeit.“


  • „Das passt jetzt nicht in den Prozess.“

Genau hier entsteht Ausschluss. Nicht böse, nicht laut – aber wirksam.

Barrieren bleiben, weil sie im Alltag nicht stören.
Sie stören nur die, die betroffen sind.

Inklusion beginnt nicht mit Leitbildern oder Workshops.
Sie beginnt dort, wo Routinen angepasst, Verantwortungen geklärt und Entscheidungen bewusst neu getroffen werden.