Stoppilino
Tag 18
Stoppilino – Wie ich mein Stottern zähmte
Stottern wird oft auf das Sprechen reduziert.
Dieses Buch zeigt: Es geht um viel mehr – um Scham, Kontrolle, Mut und Selbstwirksamkeit.
In „Stoppilino – Wie ich mein Stottern zähmte“ begleitet ihr Hannes, einen kleinen, mutigen Jungen, bei dem die Wörter manchmal hüpfen oder stecken bleiben. Er beschreibt sein Stottern liebevoll als „Stoppilino“.
Ausgelöst durch eine verletzende Bemerkung entsteht in ihm der Wunsch, sein Stottern zu verstecken – und dass sein Stoppilino einfach verschwindet. Doch schnell wird klar: Das ist nicht der Weg für ihn.
Im Laufe der Geschichte begegnet Hannes einer Stoppilino-Expertin, die ihm hilft, sein Stottern besser zu verstehen, anzunehmen und einen eigenen Umgang damit zu finden. Nicht durch Wegmachen, sondern durch Wissen, Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz.
Gerade für Kinder – und auch für Erwachsene – öffnet das einen wichtigen Perspektivwechsel:
Nicht „Was stimmt mit mir nicht?“
Sondern: Wie gehe ich mit dem um, was zu mir gehört?
Das Buch richtet sich dabei nicht nur an Kinder. Es enthält auch hilfreiche, gut verständliche Informationen und Impulse für Erwachsene – etwa für Eltern, Lehrkräfte oder andere Bezugspersonen, die Kinder begleiten und unterstützen möchten.
Für mich ist dieses Buch ein schönes Beispiel dafür, wie Geschichten helfen können, ein besseres Verständnis für Behinderungen und individuelle Bedarfe zu entwickeln – und einen respektvolleren Umgang miteinander zu finden.
Es ist genau das Buch, das ich mir als Kind selbst gewünscht hätte.
Unbezahlte Empfehlung. Von Herzen.
Mehr Infos über Stottern findet ihr auf der Seite der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V unter www.bvss.de oder @stottern.bvss.